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| Behandlung mit dem |
| Femtosekundenlaser |
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FEMTOSEKUNDENLASER.
Mit dieser speziellen LASIK-Methode lässt sich ein Deckel der Hornhaut berührungsfrei kreieren. Es wird nicht geschnitten, sondern eine Schicht Gewebe „verdampft“. Ob diese Methode irgendeinen Vorteil bietet, lässt sich noch nicht sagen. Die Erfahrungen sind zu kurz. Sicher ist, dass es häufiger zu postoperativen Entzündungen kommt. Zudem gelangt auch ein Teil der Laserenergie ins Auge hinein bis auf die Netzhaut. Ob dies problemlos ist, bleibt offen. Die Laserstrahlen des Excimer Lasers hingegen können die Hornhaut nicht durchdringen. Wir wenden den Femtosekundenlaser vorläufig nicht an. |
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| Mikrokeratom oder Femtolaser – unsere Haltung |
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Unsere Haltung deckt sich vollständig mit jener von Richard J. Duffey der im Oktober 2008 in der renommierten Zeitschrift „Ophthalmology Times“ (www.oteurope.com) einen Artikel zu dieser Kontroverse geschrieben hat. Wir empfehlen Interessierten die Lektüre des englischen Originalartikels.(State of the art SBK with a microkeratome)
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Mikrokeratome der neusten Generation (auch dort gibt es technische Fortschritte!) gleich sicher und genau sind wie ein Femtolaser. Der Schnitt mit dem Laser verursacht sogar etwas mehr Entzündung und Schmerzen nach dem Eingriff als mit dem Mikrokeratom. Die etwas höhere Komplikationsrate mit dem Mikrokeratom in diversen Studien beruht darauf, dass mit Mikrokeratomen der älteren Generation verglichen wird. Zudem braucht ein Mikrokeratom minimale chirurgische Fähigkeiten, der Femtolaser ist unabhängiger vom Anwender. Mit unserem Mikrokeratom der neusten Generation haben wir so wenig Probleme, dass es fast nicht zu verantworten ist, auf einen Femtolaser umzusteigen.
Allerdings ist der Druck aus Werbung und Massenmedien riesig, und das Publikum wird dahingehend bearbeitet, seine Augen nur einem Femtolaser anzuvertrauen. Gewisse Zentren müssen ihren teuren Femtolaser amortisieren und die Industrie will möglichst viele Geräte verkaufen. Wir verweisen auf das Editorial der „Ophthalmology Times“ vom November 2008. (www.oteurope.com) Diese Zeitschrift ist extrem industriefreundlich und das kritische Editorial ist deshalb doppelt erstaunlich. |
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